Forex Broker

War das Forex Traden in der Vergangenheit ausschließlich den Banken sowie institutionellen Tradern vorbehalten, haben sich hier inzwischen viele Veränderungen ergeben. Auch private Anleger haben den Handel mit den Devisen als lukrative Einnahmequelle für sich entdeckt und agieren als Forex Trader. Die Basis für den Forex Handel der Investoren bildet ein Depot beziehungsweise Brokerkonto, das sich bei einem auf den Devisenhandel spezialisierten Forex Broker eröffnen lässt. Bei der Auswahl des richtigen Brokers fängt allerdings die Qual der Wahl für den privaten Anleger bereits an.

Im Handel spielen viele Faktoren ein. Dazu gehört die Volatilität des gehandelten Währungspaares sowie die Wirkung des Hebel und die Höhe der Margin sowie aktuelle Charts und Analysen der Märkte. In keinem anderen Handel mit Finanzprodukten sind die Bedingungen an die entsprechende Handelsplattform größer. Viele Tests, eine individuelle, aber angemessene Lernphase des Anlegers zur Aneignung von Forex Fachwissen sind unerlässliche Fakten für den Erfolg am Markt. Bedenken sollten besonders private Anleger, dass auch der Forex Handel als Finanzinstrument ein risikobehaftetes Produkt ist. Wer die Risiken innerhalb des Handels unterschätzt, kann entweder mit einem Totalverlust rechnen oder sogar noch eine Nachschusspflicht erfüllen. Damit dieser Fall möglichst nicht eintritt, ist es sehr wichtig, die Grundlagen des Handels gründlich zu erlernen und auch auf Veränderungen und Erweiterungen innerhalb des Handels immer sofort reagieren zu können – damit das eigene Wissen stets aktuell zu halten.

Wichtig ist zudem eine insgesamt gute Beobachtung des Marktes, denn es kann sich schnell auf den Forex ein wichtiger Einfluss ergeben, wenn wichtige politische oder wirtschaftliche Veränderungen gegeben sind. Der erfolgreiche Forex Trader muss sich daher nicht nur mit dem Forex selbst, den Veränderungen und wichtigen Fakten für erfolgreiches Traden beschäftigen, sondern es müssen auch politische und wirtschaftliche Entwicklungen immer im Auge behalten werden, damit das Traden so gewinnträchtigt verläuft wie gewünscht.

Leider suggeriert die Werbung immer wieder, dass mit dem Forex Handel schnelles Geld erzielt werden kann. Das ist allerdings nicht der Fall. Nur mit einer guten Einarbeitung und gründlicher Marktbeobachtung kann ein privater Anleger im Forex Handel erfolgreich sein.

Wie finde ich einen guten Forex Broker und was zeichnet ihn aus?

In praktisch keinem anderen Handel am Finanzmarkt ist es so wichtig wie beim Forex, konsequent und stetiges Lernen von Finanzmarkt- und Handelswissen umzusetzen. Aufgrund einer Schwerpunktlegung auf die jeweils individuelle Kompetenzentwicklung kann dann eine Optimierung der Gewinne stattfinden und das Risiko, das sich aus dem Kauf sowie Verkauf der Währungen ergibt, optimal eingegrenzt werden. Dazu ist es wichtig, mittels Brokervergleich den richtigen Forex Broker zu finden. Wichtig sind in diesem Zusammenhang niedrige Spreads. Im Trading ist ein Spread die Differenz, die sich aus dem Geldkurs des Finanzinstrumente und dessen Briefkurs ergibt. Im Forex wird dieser üblicherweise in sogenannten Pips gemessen. Innerhalb der Markttheorie stellt der Spread die Differenz zwischen dem aktuellen Höchstpreis, der von einem Käufer geboten wird und dem aktuellen Mindestpreis, der durch einen Verkäufer gefordert wird, dar. Ein empfehlenswerter Forex Broker bietet also für den Forex Trader möglichst günstige Spreads, die für den Trader damit die Chance auf einen lukrativen Handel erhöhen.

Bedenken sollten private Forex Trader aber immer auch dann, wenn sie einen optimalen Forex Broker gefunden haben, dass das Risiko beim Handel mit Forex zu einem sehr risikobehafteten Geschäft gehört. Zahlreiche Forex Broker verlangen vom privaten Forex Trader keine Gebühren für die Führung des für den Forex Handel dringend notwendigen Kontos. Die Mindesteinzahlung eines bestimmten Geldbetrages ist allerdings üblich. Allerdings ist die Mindesteinzahlung häufig unterhalb einer Schwelle angesiedelt, bei der der Forex-Trading für den Forex Trader sinnvoll wird. Deshalb sollten Forex Trader darauf achten, dass die Mindesteinlage in angemessener Höhe stattfindet, so dass das Traden auch lukrativ umsetzbar ist. Große Forex Broker bieten zudem für einen Einsteiger im Traden einen zeitlich begrenzten Zugang zu einem Demokonto. Auf diesem Demokonto kann der Forex Trader das Traden unter praktisch realistischen Bedingungen trainieren – allerdings ohne reales Geld einzusetzen, dabei aber auch ohne die Chance der Gewinnerzielung.

Der Hebel

Ein wichtiges Instrument beim Forex Traden ist der sogenannte Hebel, der innerhalb des Tradens eingesetzt werden kann. Für den Trader bedeutet das, dass er mit einem minimalen Kapitaleinsatz, der in Form der Sicherheitsleistung beim Forex Broker hinterlegt wird, ein relativ hohen Handelsvolumen bewegen kann. Damit ist auch innerhalb der Erträge ein Vielfaches des einsetzten Kapitals zu ermöglichen – allerdings können auch die Verluste über dem eingesetzten Kapital liegen. Der Hebel bietet dem Forex Trader einen höheren Bewegungsspielraum innerhalb des Tradens. Reicht das Kapital, hier als Margin bezeichnet, das auf dem Handelskonto eingezahlt ist, für die Verlustdeckung nicht aus, wird der Forex Trader durch den Broker einen sogenannten Margin Call aufgefordert, Geld nachzuschießen.

Die richtige Forex Strategie

Bevor ein Forextrader mit dem Devisenhandel startet, sollte er sich auch mit der Thematik der Forex Strategien befassen. Auf die Dauer gesehen hat jeder Trader nur Chancen auf Erfolge im Forex, wenn mit einer guten Forex Strategie gearbeitet wird und so Gewinne mit dem Handel mit Währungen erzielt werden. Die Forex Strategien sind inzwischen sehr vielfältig. Grundsätzlich kann jeder Trader die Strategie finden, die seine persönliche Einstellung optimal widerspiegelt und sich an den individuellen Zielen ausrichtet, die mit der Spekulation erzielt werden sollen. Das bedeutet, dass der Forex Handel grundsätzlich natürlich auch mit der Forex Strategie weiterhin spekulativ und damit risikoreich ist. Allerdings können im Rahmen der Strategien die Risiken eingegrenzt werden, denn es gibt sowohl Forex Strategien, die sehr konservativ ausgelegt sind wie auch die Forex Strategie, die eher risikoreich zu bezeichnen ist. Dabei kann ein Trader im Verlauf seiner Aktivität am Markt nicht nur auf bereits bestehende Strategien zurückgreifen, sondern auch die eigene Forex Strategie entwickeln. Gerade für Einsteiger ist es allerdings sinnvoll, sich zunächst mit bereits erfolgreichen Strategien zu beschäftigen.

CFDs

Bei CFDs handelt es sich um einen Begriff aus dem englischen Sprachgebrauch, nämlich Contracts for Difference. Das bedeutet schlicht übersetzt Differenzkontrakt. Für die CFDs liegt der Vorteil darin, dass Geschäfte auf eine Kursveränderung von Finanzprodukten wie dem Aktiendepot oder Indizes, Rohstoffe wie Öl, Währeungen oder auch Staatsanleihen abgeschlossen werden, ohne dass der Trader das Produkt selbst im Besitz hat. Für CFDs liegt der Vorteil genau darin, dass der Trader das Produkt selbst nicht besitzt. Daraus resultiert, dass auch keine Gebühr für die Kontoführung, für Kommissionen oder anderen Kosten anfallen, die üblicherweise mit dem physischen Besitz eines Finanzproduktes in Zusammenhang stehen. Zudem findet auch die steuerliche Behandlung der Gewinne, die aus dem CFD-Handel erzielt werden, anders statt, als dies für den regulären Börsenhandel gilt. Hier werden für die steuerlich Bedingungen an die persönlichen Umstände des Kunden angepasst. In jedem Fall müssen die Gewinne, die aus CFDs erzielt werden, jährlich in der Steuererklärung genau benannt werden.

Binäre Optionen als Alternative zum Forex?

Immer mehr Trader steigen inzwischen in den Handel mit den sogenannten Binären Optionen ein, was für den Forex Handel eine starke Konkurrenz bedeutet. Das bedeutet in der Folge, dass zahlreiche Forex Broker ihre Angebote inzwischen ausgeweitet und Binäre Optionen mit eingeschlossen haben. Binäre Optionen stellen für Trader eine gute Gewinnmöglichkeit dar, sind aber dennoch keine reale Alternative zum Devisenhandel. Sowohl der Forex Handel wie auch der Handel mit den Binären Optionen ist mit einigen Risiken verbunden. Dabei stellen allerdings die Risiken lediglich das Pendant zu den gleichzeitig möglichen hohen Gewinnen dar. Dabei haben der Forex Handel und der Handel mit Binären Optionen sowohl viele Gemeinsamkeiten wie auch zahlreiche Unterschiede.

Viele Trader schwören inzwischen auf das Traden mit den Binären Optionen. Allerdings sind zahlreiche Forex Trader von diesem Handel auch nicht überzeugt, denn anders als der Devisenhandel, macht der Handel mit Binären Optionen keine so großen Gewinne in kurzer Zeit möglich wie der Forex Handel. Allerdings haben der Handel mit den Binären Optionen und der Forex Handel auch zahlreiche Gemeinsamkeiten. Bei beiden Arten des Handels wird beispielsweise nicht mit realen Werten gehandelt.

Der Devisenmarkt wird als Forex oder auch Foreign Exchange bezeichnet. Dabei bieten viele Forex Broker in diesem Zusammenhang auch die sogenannten CFDs, die Differenzkontrakte, an, die sich auf den Aktienhandel, auf Rohstoffe wie Öl und auf Indizies beziehen. Broker von Binären Optionen bieten auch vergleichbare Basiswerte und hier liegt die Gemeinsamkeit zum Forex Handel. Bei Binären Optionen wie auch beim Forex handelt es sich um relativ kurzfristige Geldanlagen, bei denen der Trader seine Geschäfte stets beobachten muss.

Die Schwierigkeit beim Handel mit Binären Optionen ist grundsätzlich einfacher, beim Forex Handel etwas schwieriger. Beim Forex werden beispielsweise Hebel eingesetzt, mittels derer die Einsätze multipliziert werden können. Daher wird der Forex in seiner Rendite attraktiv, denn der Trader kann mit relativ kleinen Einsätzen wiederum relativ hohe Gewinne erzielen. Dabei hat der Hebel auch Nachteile, wenn eine falsche Vorhersage mit dem Faktor eine Multiplizierung erfährt. Hier kann es schnell passieren, dass sich die Verlustsumme für den Trader vervielfacht, was zu einem teuren Verlustgeschäft führen kann. Innerhalb des Handels mit Binären Optionen kann der Trader seine Einsätze im Vorfeld sehen und sie sind anders als beim Forex Handel eingeschränkt. Kommt es zu hohen Kursausschlägen, kann das für den Trader die Möglichkeit bieten, dass er nachschießen kann. Das ist immer dann der Fall, wenn der Broker nicht mehr in der Lage ist, das Investment zu glätten. Grundsätzlich bieten Binäre Optionen nicht so schnelle und hohe Gewinnmöglichkeiten wie der Forex Handel, allerdings bergen sie auch nicht die hohen Risiken.

Die BaFin ist eine wichtige Aufsicht im Forex Handel

Geht es um die Auswahl des richtigen Forex Brokers, dann spielt auch die BaFin hier eine wichtige Rolle. Die Bafin ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, stellt eine Aufsichtsbehörde dar, die diese Geschäfte im deutschen Raum kontrolliert. Manch ein Forex Broker ist allerdings in Regionen ansässig, in denen die BaFin oder eine andere Aufsichtsbehörde nicht greift. Für einen privaten Forex Trader ist bei der Auswahl und dem Brokervergleich deshalb auch wichtig, dass er sich einen Broker in einem Land auswählt, der beispielsweise der BaFin als einer der Kontrollbehörden untersteht. Andere Kontrollbehörden sind die FCA als britische Aufsicht, die CySec als Aufsichtsbehörde für Zypern, die HCMC als griechische Aufsichtsbehörde die MFSA als Aufsichtsbehörde Maltas, die CBFS in Irland, die FFMS in Russland, die FSC, die in Bulgarien und vielen anderen Ländern die Aufsicht bildet sowie die FIN-FSA, die in Finnland die Aufsicht des Marktes übernimmt. Wichtig ist, dass der jeweilige Broker, der vom Trader ausgewählt wurde, in einem Land ansässig ist, das eine entsprechende Aufsichtsbehörde hat.

Was ist der Dax 30?

Beim Dax 30 handelt es sich um den deutschen Leitindex, der unter der Bezeichnung DAI am 01.07.1998 an der Frankfurter Wertpapierbörse eingeführt wurde. Er stellt die 30 größten an der Frankfurter Wertpapierbörse gelisteten Unternehmen dar. Die Ausweisung des Dax 30 erfolgt als sogenanntem Performanceindex. Das heißt in der Praxis, dass die Dividenden der entsprechenden Unternehmen in deren Titel wieder reinvestiert werden. Die Unternehmensausschüttungen bleiben innerhalb der Kursindex-Darstellung dagegen unberücksichtigt. Der Dax 30 stellt einen wichtigen Indikator beim Ablesen der Entwicklungen der deutschen Wirtschaft dar. Das französische Pendant zum Dax 30 stellt der CAC40 dar und der FTSE100 ist das britische Pendant.

MetaTrader ist eine wichtige Software im Forex Handel

Der gesamte Handel des Forex findet über den Computer statt. Dementsprechend muss es auch unterschiedliche Softwarevarianten geben, die den Handel umsetzbar machen. Beim MetaTrader handelt es sich um eine sehr beliebte und auch häufig eingesetzte Chart-Software, die im Forex genutzt wird. Mit MetaTrader können viele verschiedene notwendige Abwicklungen im Forex umgesetzt werden und dabei handelt es sich bei MetaTrader um eine sehr nutzerfreundliche Anwendung. Sehr angenehm bei MetaTrader ist zudem, dass es hier auch für Einsteiger eine spezielle Beginner-Variante gibt, die auf den Bedarf der Einsteiger des Forex Handels ausgerichtet sind. Dabei bietet MetaTrader zudem auch die Möglichkeit des automatisierten Tradens, was für einen privaten Forex Trader viele Vorteile birgt. Mit dieser Software können zudem mehrere Trading-Konten gleichzeitig verwaltet werden, was gerade für Fortgeschrittene Trader eine wichtige Hilfe darstellt. Der Handel kann mit MetaTrader auch über das Smartphone erfolgen, denn es werden unterschiedliche Apps hierfür für das Smartphone bereit gestellt. Ein guter Broker bietet MetaTrader zur kostenlosen Nutzung für die Kunden an und die Software kann kostenlos von der Website des Forex Brokers heruntergeladen werden. Gerade für fortgeschrittene Trader ergeben sich häufig andere Ansprüche an die Software und MetaTrader kann eine wichtig Hilfe für den Handel darstellen.