Social Trading als alternative Geldanlage mit hohen Renditechancen

Social Trading als neue, innovative Form der Geldanlage findet bei deutschen Privatinvestoren immer mehr Anhänger. Dabei verlassen sich die Privatanleger nicht wie bisher auf ihre Bankberater oder Fondsmanager, sondern folgen den Tipps und Empfehlungen von Social Investing Communites spezialisierter Online-Trading Plattformen. Stellt sich die Frage, ob sich anhand durch die Partizipation am Gewinn und Fachwissen anderer Trader tatsächlich lukrative Gewinne erzielt werden kann oder ob es sich doch eher um Abzocke handelt.

1. Was bedeutet Social Trading?

Das Social Trading oder auch Social Investing wurde ausschließlich für Privatanleger konzipiert, um Trader aus der ganzen Welt die Möglichkeit zu bieten, einen große Handelsgemeinschaft zu bilden. Das bedeutet unter anderem, dass das Know How erfahrener Trading-Experten anderen Tradern vermittelt wird. Dabei wird zwischen Signalgebern und Signalnehmern unterschieden.

Signalgeber

Erfolgreiche Trader, die auf einer Online-Trading-Plattform ihre Erfahrungen, Analysetechniken sowie ihre bisherigen Handelsentscheidungen der Social-Trading- Community zur Verfügung stellen, werden als Signalgeber bezeichnet.

Aufgrund dieser Transparenz haben andere Privatinvestoren die Möglichkeit die erhaltenen Informationen zu kommentieren oder beim sogenannten Copy-Trading einzusetzen.

Signalnehmer

Signalgeber, auch Follower genannt, sind Trader, die Tipps und Empfehlungen der Signalnehmer für ihre eigene Handelstätigkeit nutzen. Dabei sind vor allem Anlagestrategien von Tradern besonders begehrt, die schon seit längerer Zeit erfolgreich sind.

TIPP: Es gibt mittlerweile zahlreiche Social-Trading- Plattformen, bei denen geteilte Trades auf Wunsch automatisch kopiert werden. Das hat den Vorteil, dass Anfänger oder noch unerfahrene Investoren den Börsenhandel erlernen können, ohne dabei ein größeres Risiko eingehen zu müssen.

2. Welche Vorteile bietet Social Trading gegenüber den klassischen Anlageformen?

Gegenüber den herkömmlichen Anlagemöglichkeiten mittels Investmentfonds beziehungsweise Investmentverwalter, bietet das Copy-Trading einige Vorteile wie:

  1. Mitteilung von Marktinformationen
  2. Kommunikation mit Millionen Trader
  3. Möglichkeit Top-Trades zu erkennen und zu kopieren oder darauf zu reagieren
  4. Verhältnismäßig einfacher Einstieg
  5. Handelsentscheidungen werden erleichtert
  6. Trades, Strategien sowie die Performance sind transparent

3. Wie funktioniert Social Investing in der Praxis?

Trading Plattformen sind in der Regel benutzerfreundlich. So lässt sich in relativ kurzer Zeit ohne viel Aufwand ein Demokonto beziehungsweise ein Tradingkonto einrichten. Danach kann sofort an der Social Trading Community teilgenommen werden, die Anlageempfehlungen gibt oder Kommentare verfasst. Den so erhaltenen Anlagestrategien kann dann entweder manuell gefolgt oder die Trades einzelner Händler automatisch kopieren werden. Voraussetzung dafür ist, dass zunächst ein bestimmter Geldbetrag, dessen Höhe der Trader bestimmt, bei der jeweiligen Plattform eingezahlt werden. Je nach Webtrader liegt der Mindestbetrag bei rund 200 Euro. Die Einzahlung kann unter anderem durch Banküberweisungen oder per Kreditkarte erfolgen. Ist das Geld gutgeschrieben, muss nur noch der gewünschte Betrag dem Trader zugewiesen werden, dem gefolgt werden soll. In der Regel bezieht sich die automatische Investition auf an der Börse gehandelte oder regulierte Produkte sowie bestimmte Portfolios wie zum Beispiel Aktien, Währungen und ETFs.

4. Auf welcher Grundlage basiert Social Trading?

Social Investing basiert im Wesentlichen auf der Theorie, dass das gesammelte Wissen mehrerer Trader der Expertise eines einzelnen Händlers überlegen ist. Somit liegt die Effektivität und die Stärke des Copy Trading in der Gemeinschaft. Beim Traden geht es hauptsächlich um die Analyse von Ereignissen auf dem globalen Finanzmarkt sowie der Vorhersage von Kursentwicklungen. Allerdings ist die Ermittlung der Kurse stets mit einer gewissen Unsicherheit verbunden, insbesondere, wenn der Trader diesbezüglich auf sich gestellt ist. Anders sieht es in einer Trading Community aus, wo das Wissen und die Erfahrung vieler Trader zu einem starken Handelsorgan gebündelt werden. Durch die große Zahl an Strategien und die Kommentare der Community die beim Social Trading zusammengetragen und geteilt werden, steigt sowohl die Transparenz als auch Nachvollziehbarkeit der verschiedenen Handelsempfehlungen. Sicherlich lässt sich auch durch in eine Gruppe das generelle Risiko beim Börsenhandeln nicht vollständig eliminieren. dennoch ist eine Risikoreduzierung beim Social Trading in den meisten Fällen realisierbar.

5. Wird ein Demokonto zur Verfügung gestellt?

Fast alle Social Trading Plattformen bieten ein kostenloses Demokonto an. Einsteiger müssen daher am Anfang kein echtes Geld einsetzen, um diese besondere Art des Tradens zu erlernen. Somit besteht genügend Zeit, um genug Erfahrungen zu sammeln, bevor der eigentliche Börsenhandel mit echtem Geld beginnt.

6. Werden Anfänger beim Social Trading unterstützt?

Neben dem Demokonto werden Einsteiger vor allem durch die Community unterstützt. Dabei spielt die Transparenz, die beim Copy-Trading herrscht, eine entscheidende Rolle. Nur durch die Transparenz ist es möglich, die von erfahrenen Tradern verwendeten Strategien beobachten und einschätzen zu können. Zudem profitieren Einsteiger von den Kommentaren und Ratschlägen der anderen Trader aus der Community. Auf diese Weise kann jeder Privatanleger über die Trading-Plattform eines Anbieters ein tiefgehendes Verständnis für den Handel an den Finanzmärkten entwickeln. Außerdem stellen die meisten Plattformen begleitende Webinare und Lehrvideos zur Verfügung. So gerüstet steht dem Erfolgreichen Copy-Trading eigentlich nichts mehr im Weg.

7. Ist Social Trading auch für Fortgeschrittene interessant?

Social Investing ist nicht nur für Einsteiger interessant, auch fortgeschrittene Trader können durchaus von dem innovativen Investment profitieren. So hat ein kürzlich durchgeführter Social Trading Test mit rund 500 Usern der Plattform eToro ergeben, dass mit der Unterstützung des sozialen Netzwerks eine deutlich erhöhte Rendite von mehr als 10 Prozent erzielt werden konnte. Grade in Zeiten der Niedrigzinsphase ist diese spezielle Anlageform daher sicherlich auch für erfahrene Investoren interessant.

TIPP: Die meisten Anbieter von Social Investing Plattformen bieten die Möglichkeit mit einem persönlichen Portfolio zusätzlich Geld zu verdienen. Wer sein eigenes Trading Portfolio mit seinen Social Trading Erfahrungen beim jeweiligen Anbieter ins Netz stellt, erhält zusätzliches Geld. Die Höhe des Nebenverdienstes ergibt sich aus der Anzahl der Follower. In der Regel handelt es sich um ein Prozent der eingesetzten Summe des Followers. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Trader des Portfolios tatsächlich über einen längeren Zeitraum sehr erfolgreich Börsenhandel betrieben hat. Nur so kann das Vertrauen anderer Privatinvestoren gewonnen werden.

8. Wie setzt sich die Community zusammen?

Beim Social Trading setzt sich die Community hauptsächlich aus Privatanlegern zusammen. Obwohl das Social Investing vor allem für private Investoren entwickelt wurde, gibt es dennoch einen kleinen Teil von professionellen Tradern, die auf die den Börsenhandel als Haupteinnahmequelle nutzen. Für den Hobbytrader ist das insbesondere beim Social Investing kein Nachteil. Profis verfügen über viel Erfahrung und kennen sich zudem in der Finanzwelt bestens aus. Da diese Trading-Experten ihr Wissen mit der Community teilen, können alle anderen Trader beim eigenen Börsenhandel von den preisgegebenen Informationen profitieren. Ob es sich um einen professionellen oder normalen Trader handelt, lässt sich anhand der Beschreibung der Investoren feststellen. So lassen sich dem Profil folgende Fakten entnehmen:

  • persönliche Trading Strategie
  • Depotverlauf
  • Gewinn-und Verluststatistik

Durch die ausgeprägte Transparenz beim Social Trading ist es jedem Trader möglich, die Gewinnaussichten seiner Investitionen zu analysieren, um dann entsprechend zu reagieren. Zudem gibt es bei den meisten Social Trading Plattformen eine Rangliste der aktuell besten Trader, was die Suche nach dem passenden Händler wesentlich erleichtert.

TIPP: Um das Risiko auf ein Minimum zu reduzieren, sollte der Anlagebetrag möglichst gestreut eingesetzt werden. Das bedeutet, dass das Geld, auch wenn die Strategien sowie die Portfolios des Signalgebers sehr vielversprechend aussehen, nicht auf einen Trader gesetzt werden sollte. Schließlich kann sich auch der Trader einmal verkalkulieren. Daher ist es in jedem Fall besser, mehreren guten Tradern gleichzeitig zu folgen beziehungsweise zu kopieren. Auf diese Weise lässt sich der Verlust, der durch unvorhersehbare Ausfälle entstehen kann, leichter kompensieren.

9. Wie sicher ist Social Trading?

Die Grundlage des Vertrauens beim Social Trading beruht im Wesentlichen auf der Kontrolle durch die Community. Zudem haben fast alle seriösen Trading Plattformen wie Zulutrade, Wikifolio, Ayondo und eToro eine eigene Selbstkontrolle implementiert, mit der ein Missbrauch der Portfolios effektiv verhindert wird. Nur wenn die Identität des Anlegers verifiziert ist und dieser das Portfolio nachweislich über einen längeren Zeitraum erfolgreich auf der Plattform betrieben hat, ist es den anderen Signalnehmern erlaubt zu folgen beziehungsweise zu kopieren.

10. Anbieter eToro überzeugt beim Vergleichstest

Wer beim Traden auf der sicheren Seite stehen will, sollte unbedingt darauf achten, einen seriösen und erfahrenen Social-Trading-Broker zu wählen. Beim letzten Social Trading Vergleich hat beispielsweise der Anbieter eToro Bestwerte erhalten.

eToro wurde im Jahr 2007 gegründet. Innerhalb kürzester Zeit gehörte eToro, mit offiziellem Sitz auf Zypern, zu den weltweit populärsten Webtradern. Der zypriotische Anbieter untersteht der strengen Aufsicht und Kontrolle der Finanzaufsichtsbehörde CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission). Außerdem wird der Social Trading Anbieter durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Berlin reguliert. Somit gehört eToro zu den Anbietern die über eine offizielle Lizenz zum Handel mit binären Optionen verfügen, was die Seriosität des europäischen Unternehmens unterstreicht.

Wie sicher ist das Geld der Investoren?

Das Geld auf den jeweiligen Händlerkonten wird durch eine in Europa gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung geschützt. Das bedeutet, dass jeder Händler beim Forex Anbieter eToro bis zu einer Anlagesumme von 20.000 Euro versichert ist.

Wie funktioniert Social Trading bei eToro?

Die Anmeldung eines Händlerkontos ist bei eToro unkompliziert. Nachdem die Mindesteinzahlung von 200 Euro auf das Konto geleistet wurde, kann sofort mit dem Traden begonnen werden. Die Einzahlung des Mindestbetrages kann per Banküberweisung, Kreditkartenzahlung oder per PayPal erfolgen.

Welche Vorteile bietet eToro?

Ein absoluter Pluspunkt ist das große Angebot an handelbaren Optionen, wobei eToro vor allem auf den Handel mit Devisen spezialisiert ist. Mehr als 15 Währungspaare stehen dabei zur Verfügung. Zudem kann mit den Basiswerten verschiedener Finanzinstrumente wie Rohstoffe, Gold, Silber, Öl, Indizes und Aktien gehandelt werden.

Auch im Bereich der Fortbildung ist das Leistungsangebot wegweisend. Vor allem Einsteiger werden bei eToro intensiv auf das Social Trading vorbereitet. Aber auch fortgeschrittene Trader profitieren von dem umfangreichen eToro Fortbildungsprogramm. Sollten dennoch Fragen bestehen, kann der kompetente, mehrsprachige Kundenservice per Email, Telefon oder Live-Chat jederzeit kontaktiert werden.

Fazit: Durch Social Trading gemeinsam mehr erreichen

Social Trading hat sich als neue Form der Geldanlage bereits bewährt. Immerhin liegt die Renditechance bei 400.1. Da wundert es nicht, dass allein die Community von eToro aktuell aus rund fünf Millionen Mitgliedern besteht, die gemeinsam viel erreichen wollen.